E-Paper - 11. September 2019
Rheintaler Bote
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Energieplätze in Vorarlberg

Einmal auftanken bitte!

Sind Sie im Alltag immer gefordert? Haben Sie keine Zeit, zur Ruhe zu kommen? Dann nutzen Sie doch mal ihre Zeit in Vorarlberg und besuchen Sie einen besonderen Platz oder einen speziellen Raum an einem besonderen Ort. Lassen Sie die Umgebung auf sich wirken, atmen Sie tief ein und tanken Sie wieder neue Energie.

Glücks- und Kraftorte gibt es in Vorarlberg viele. Einige der Orte sind versteckt und unvermutet, manche sind offensichtlich, andere wiederum wirkliche Geheimtipps. Hier finden Sie einige «Energieplätze»-Tipps in den Bergen, am Land und am Wasser. Probieren Sie es aus und spüren Sie die Energie, die von den Plätzen ausgeht.

Propstei St. Gerold Weg der Sinne

«Wo Himmel und Erde sich begegnen» Die Propstei St. Gerold im Biosphärenpark Grosses Walsertal ist eine faszinierende Stätte der Einkehr und Begegnung und kann auf eine rund 1000-jährige Geschichte zurückblicken. Das urige Tal und die Ruhe und Beschaulichkeit der Propstei laden ein zur Einkehr und Erholung. Weg der Sinne: Während Jahren entstand im Wald unterhalb der Propstei ein Naturreservat mit 13 Teichen, kleinen Wegen, die über Brücken führen, umgeben von Blumen, Sträuchern, Bäumen und mit Sitzbänken, die zum Verweilen und Meditieren einladen.

Steinkreise auf dem Hochplateau Tschengla

Voller Geheimnisse sind die gewaltigen, neolithischen Steinkreise am Bürserberg, deren wahre Bedeutung wir nur erahnen können. Sie sind vermutlich Kultplätze unserer Vorfahren. Jeden Mittwoch, 14 Uhr, gibt es eine zweistündige Führung mit interessanten Informationen (gegen Voranmeldung). Lassen Sie sich auf die Mystik dieser Steinkreise ein und spüren Sie die besondere Ausstrahlung des Platzes.

Der Wiegensee im Montafon

Nordöstlich von Partenen auf 1920 Meter Höhe am Fuss der Versalspitze liegt das Naturdenkmal Wiegensee mit einem geschützten Hochmoor, einer der letzten Hochmoorseen der Alpen. Erreichbar ist der idyllisch gelegene kleine See nur zu Fuss auf einer circa 1,5 stündigen Wanderung von der Tafamunt Bergstation aus.

Ein anderer Blickwinkel Karrenkante Dornbirn

Mit der Seilbahn nach oben: Ein zwölf Meter langer Steg ragt unter dem Panoramarestaurant auf dem Karren über die Felskante hinaus, um so einen freien und unvergesslichen Blick zu ermöglichen. Sozusagen «im Nichts stehend», erleben Sie einen atemberaubenden Ausblick über die Schweizer Berge, das Rheintal und den Bodensee. Holen Sie tief Luft!

Energieportale Langenegg

In Langenegg tanken wortwörtlich Körper, Geist und Seele neue Energie. «Energieportale» machen Energie erlebbar. Beim Sonnenportal wird beispielsweise die vielfältige Kraft der Sonne spürbar. Eine alle Sinne anregende Wanderung durch hügelige Landschaft rund um Langenegg im Bregenzerwald.

Wallfahrtskirche Bildstein

Schon von weitem sieht man die zwei Türme der barocken Wallfahrtskirche des Dorfes Bildstein, sie thront erhaben über dem Rheintal. Der Wallfahrtsort wurde 1519 mit dem Bau eines kleinen Bildstocks für eine Madonnen-Figur gegründet. Die Kirche wurde 2017 renoviert und letztes Jahr feierlich zur Basilika erhoben. Die Aussicht über das gesamte Rheintal ist beeindruckend.

Wasserhaus, St. Arbogast

Der 5 x 5 Meter grosse Betonwürfel mit seinen 820 präzise gebohrten Öffnungen steht als perforierter Monolith in der Wiese und umschliesst ein rechteckiges Wasserbecken und eine Trinkstele. Durch die Löcher des Wasserhauses St. Arbogast bohrt sich nicht nur das Licht den Weg, sondern auch Regen, Wärme/Kälte und Wind.

Kapelle Salgenreute und Moore Krumbach

Ein besonderer Raum an einem besonderen Ort. Topografisch reizvoll steht die neue Kapelle des Architekten Bernardo Bader auf einem Nagelfluhrücken nahe den Krumbacher Mooren im Bregenzerwald. Der Sakralbau besitzt ein Schindelkleid aus feinjähriger, wintergeschlagener Lärche, das nach und nach verdunkeln wird wie die alten Bauernhäuser der Region. Die Kapelle ist vom Dorfzentrum zu Fuss in circa 20 Minuten erreichbar. Im Sommer ist eine frühe Wanderung durch die Moore der Lebensenergie förderlich. Unvergleichlich ist die Ruhe im hölzernen Moorraum ein Naturerlebnis!

www.vorarlberg.travel

Rheintaler Bote vom Mittwoch, 11. September 2019, Seite 30 (3 Views)

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