E-Paper - 11. September 2019
Rheintaler Bote
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Region Wo die Rheintaler Band Fäaschtbänkler auftritt sind ein volles Festzelt und eine ausgelassene Stimmung garantiert. Die fünf Rheintaler erobern gerade die Welt der Volkspopmusik und machen dabei vor keiner Stilrichtung halt. Kurzum: Die Fäaschtbänkler sind bekannt dafür, sich musikalisch kreativ auszutoben. Davon zeugen besonders ihre Genres-Mix-Musikvideos. Nun veröffentlichten sie am letzten Freitag ihr neues Album «malsomalso». Dieses zeigt die Musik der fünf Rheintaler Erfolgsmusiker genau so, wie sie ist eben mal so, mal so. «Es ist wirklich sehr abwechslungsreich und wenn man sich das Album anschaut, ist es ebenfalls sehr farbenfroh. Grundsätzlich sind wieder gute Laune und viel Partystimmung enthalten», erzählt Mitglied Roman Wüthrich. Im Interview mit dem Rheintaler Boten erzählt der Akkordeonist mehr über das neue Album «malsomalso» der Fäaschtbänkler.

«malsomalso» ist der Titel eures neuen Albums. Was kann man sich darunter vorstellen?

Roman Wüthrich: Wir haben den Albumtitel gewählt, weil es wirklich sehr abwechslungsreich ist. Vor allem die Stilrichtungen sind «malsomalso». Von House über Elektroswing, Latinpop und Oberkrainer bis hin zu Bradlmusik da sind sehr viele Musikstile vertreten.

Ihr habt in der Vergangenheit bereits mehrmals gezeigt, dass ihr euch in allen Stilrichtungen wohlfühlt. Gibt es trotzdem Überraschungen für die Fans oder bleibt ihr eurer Linie treu?

Unsere Linie ist auch zum grossen Teil unsere spezielle Instrumentierung. Das heisst, dass wir Akkordeon verwenden anstatt Keyboard oder Tuba und Bariton anstatt E-Bass. Dieser Linie bleiben wir nach wie vor treu. Als Überraschung könnte man sehen, dass wir verschiedene Musikstile austesten. Da hat es auch sehr gewagte Sachen darunter und wir freuen uns wahnsinnig und sind gespannt, wie es bei den Leuten ankommt.

16 neue Songs sind auf dem Album. Habt ihr darunter auch einen Lieblingssong?

Das ist wahnsinnig stimmungsabhängig. Ich kann mich dabei nicht auf einen Song festlegen. Mir gefällt das ganze Album, von A bis Z extrem gut.

Macht es euch nervös, wenn man so erfolgreich ist wie ihr, etwas Neues zu präsentieren?

Es gibt Momente, bei denen man denkt, man muss gute Ideen, welche man gehabt hat, aufs Neue übertreffen. Aber unterm Strich ist es das Wichtigste, dass man das, was man macht, mit Herzblut macht und alles gibt in diesem Moment. Deshalb glaube ich, dass es automatisch so rauskommt, dass man selbst zufrieden ist. Wenn wir auf das Album zurückschauen, müssen wir sagen, es ist sehr cool geworden. Das nimmt einem viel Druck, da uns das Wichtigste ist, dass wir selbst zufrieden sind und das sind wir.

Wie läuft bei euch das Songschreiben? Gibt es da eine Erfolgsmethode?

Unsere Erfolgsmethode ist einfach das Versuchen, jede Idee, die man hat, laut auszusprechen. Wenn wir ein Stück anfangen zu schreiben, sitzen wir in einer Runde zusammen und spielen wild darauf los. Dann werden jeweils Ideen gesammelt und aufgenommen. Hierbei lassen wir uns teilweise von schönen Plätzen inspirieren, wie im Tonstudio von Andi, wo wir uns wohl fühlen oder wir verbringen Zeit auf einer Alphütte. Dort haben wir meistens die Ideen zu unseren Oberkrainer Songs entwickelt, weil es einfach passt. Wenn man sich dann getraut, die Ideen zu sammeln, dann wächst ein Song wie ein Puzzle ein Teil wird an das andere gesetzt, bis das grosse Ganze entsteht.

Habt ihr schon die ersten Reaktionen von euren Fans zum neuen Album erhalten?

Ja, die ersten Rückmeldungen sind postwendend eingetroffen. Interessant sind dabei die Antworten, wenn wir fragen, welcher Song ihnen am besten gefällt. Jeder der 16 Songs wurde mal genannt. Das finde ich ein super Resultat, da wir in jeden Song viel Herzblut reingesteckt haben und dabei jeder eine Zielgruppe erreicht. Es freut uns, wenn ein Song wie «Berlin» bei einem «trappigen Publikum» oder ein Oberkrainer bei «Oberkrainer-Geniessern» ankommt. Den es ist genau das, was wir machen wollen: Ganz viel verschiedenes.

Was steht bei euch nun als nächstes an?

Wir sind weiterhin unterwegs und nehmen die neuen Stücke zusammen mit Songs aus anderen Alben ins Liveprogramm. Und hier und da natürlich ein Genre-Mix.

Rheintaler Bote vom Mittwoch, 11. September 2019, Seite 3 (8 Views)

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