E-Paper - 10. Juli 2019
Rheintaler Bote
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Agglomerationsprogramme

Die Schweizer Agglomerationsprogramme sind ein wichtiger Pfeiler der Agglomerationspolitik des Bundes und der nachhaltigen Raumentwicklung der Schweiz. Die Programme sind Voraussetzung, um beim Bund einen Antrag um Mitfinanzierung der Verkehrsinfrastrukturen zu stellen. Mit den Agglomerationsprogrammen wird eine koordinierte Planung von Verkehr, Siedlung und Landschaft im funktionalen urbanen Raum angestrebt. Agglomerationsprogramme werden in enger Zusammenarbeit zwischen Kantonen, Städten, Gemeinden und Regionen sowie angrenzenden Ländern initiiert und alle vier Jahre angepasst. Zur Erarbeitung des Agglomerationsprogramms Werdenberg-Liechtenstein wurde 2009 ein Verein gegründet. Mitglieder und Träger sind die Werdenberger Gemeinden und Sargans sowie sämtliche Liechtensteiner Gemeinden. Ebenfalls Mitglied sind der Kanton St.Gallen und das Fürstentum Liechtenstein. Das Ziel des von Daniel Gut, Stadtpräsident Buchs, geleiteten Vereins ist neben einer grundsätzlichen Stärkung der Zusammenarbeit die Erarbeitung des Bundesprogramms zur Förderung von Entwicklungsmassnahmen aus sämtlichen agglomerationsrelevanten Themen.

Derzeit läuft die Realisierungsphase der zweiten Programmgeneration, wobei der Bund mit einem Beitragssatz von 35 Prozent und einer Summe von 7.8 Millionen Franken die vorgesehenen A-Massnahmen der Agglomeration Werdenberg-Liechtenstein unterstützt. Die dritte Generation des Programms startet im Herbst 2019, wobei die Agglomeration Werdenberg-Liechtenstein grossmehrheitlich Massnahmen aus dem Bereich Fuss- und Veloverkehr in allen Mitgliedsgemeinden umsetzt.

Rheintaler Bote vom Mittwoch, 10. Juli 2019, Seite 12 (15 Views)

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