E-Paper - 15. Mai 2019
Rheintaler Bote
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Was ich noch zu sagen hätte

Aufgepasst: Es ist Paarungszeit!

Ein toter Igel, zwei tote Igel, drei tote Igel, vier tote Igel die kleinen Tragödien in der Nacht kommen erst am nächsten Tag ans Licht. Die stachligen Tiere liegen entweder tot am Strassenrand oder zerquetscht auf der Fahrbahn. Mein täglicher Arbeitsweg, von Altstätten nach Rorschach, fühlt sich mittlerweile an wie eine Fahrt durch einen Tier-Friedhof. Dass die Opferzahl der kleinen Tiere derzeit drastisch ansteigt, ist der Paarungszeit zu schulden. Die Igelmännchen sind seit Ende April auf Brautschau und legen deshalb grössere Strecken zurück. Der Paarungstrieb lässt sie dadurch oft unvorsichtig werden und so überqueren die kleinen Tiere die Strasse oft «ohne Rücksicht auf Verluste». Doch auch wir Autofahrer können unseren Teil dazu beitragen, dass die Igel ihr Happy End finden. Hier ein paar Tipps:

Igel sind nachtaktiv immer den Sichtverhältnissen angepasst fahren.

Nicht blenden oder hupen, der Igel erschrickt, aber läuft deshalb nicht schneller.

Nie versuchen den Igel zwischen die Räder zu nehmen. Das geht meist nicht gut aus.

Wenn der Igel auf der Strasse verharrt, Auto parkieren und (unter Berücksichtigung der eigenen Sicherheit) das Tier in dessen Laufrichtung über die Strasse tragen und ein paar Meter vom Rand entfernt absetzen im Grünen, optimal in einem Gebüsch.

Also den Igeln sowie auch anderen kleinen Lebewesen zuliebe, bitte Augen auf die Strasse bei Dämmerung! Cassandra Wüst

Rheintaler Bote vom Mittwoch, 15. Mai 2019, Seite 24 (15 Views)

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