E-Paper - 12. Dezember 2018
Rheintaler Bote
E-Paper - Auswahl
E-Paper - Ansicht
 
 

Kriessern deklassiert die Lions

Die RS Kriessern macht einen ersten Schritt zur Titelverteidigung in der Winforce Premium League und sie tut dies vor 1200 Zuschauern gegen ersatzgeschwächte RCW Lions auf eindrückliche Weise. Gleich mit 24:12 werden die Innerschweizer deklassiert.

Ringen Die Kriessner nutzten die ihnen gebotenen Chancen rigoros aus und sorgten dafür, dass die Ringerparty so richtig abging. Gewonnen ist mit dem klaren Sieg allerdings noch nichts und das wissen auch die Lions. Sie können am nächsten Samstag im Heimkampf für eine Verlängerung der Finalserie sorgen.

Starker Start

Wie schon im ersten Halbfinal starteten die Kriessner stark. Urs Wild hatte Timon Zeder bis 57kg Freistil jederzeit im Griff. Mit einem 6:0 holte er die ersten drei Mannschaftspunkte für Kriessern. Bis 130kg Greco ging Ramon Betschart gegen Dominik Bossert als Favorit in den Kampf. Er wurde dieser Rolle auch vollauf gerecht und gewann mit 18:2. Das Duell der zwei Osteuropäischen Verstärkungen Gabor Molnar und Dimitar Sandov bis 61kg Greco ging mit 2:5 an den Nachwuchsmann Sandov. Ein Schatten seiner selbst war an diesem sonst so erfreulichen Abend Philipp Hutter. Er zeigte bis 97kg Freistil vor Stefan Reichmuth übergrossen Respekt und wurde dafür vom Kampfgericht nach drei Verwarnungen wegen Mattenflucht disqualifiziert. Dominik Laritz sorgte bis 65kg Freistil dafür, dass das Publikum gut gelaunt in die Pause entlassen wurde. Mansur Mavlaev hatten den Angriffen des Kriessners nichts entgegen zu setzen und musste im zweiten Umgang beim 15:0 die Überlegenheit anerkennen. Neben den vier Mannschaftszählern wurde Laritz dafür vom Liga Sponsor Winforce als bester Ringer des Abends ausgezeichnet.

Emotionales Ende

Fabio Dietsche versuchte bis 86kg Greco alles, um den bislang ungeschlagenen Jonas Bossert zum Erfolg zu kommen. Bossert zeigte aber, wieso er eine solche Erfolgsbilanz aufweist und am Ende ging der intensive Kampf mit 0:4 an den Löwen. Mike Burkart musste bis 70kg Greco der verletzten Michael Portmann vertreten, doch gegen Sergiy Sirenko stand der Ersatzmann auf verlorenem Posten. Dank Sirenkos klarem 15:0 Siegs kamen weitere vier Zähler auf das Kriessner Konto. Auch Tobias Betschart zeigte eine sehr konzentrierte Leistung. Bis 79kg Freistil liess er Mirco Studer nie in den Kampf kommen und punktete stattdessen dank cleverer Taktik bis zum 7:0 Endstand. Beim Duell der beiden Kaderathleten Marc Dietsche und Tobias Portmann bis 74kg musste ein knapper Ausgang erwartet werden, doch Dietsche erwischte nicht seinen besten Tag und verlor mit 3:10. Im letzten Duell des Abends, der Kampf war schon zu Gunsten der Gastgeber entschieden, traten David Hungerbühler und Andreas Vetsch auf die Matte. Vetsch machte eigentlich alles richtig und ging auch 0:5 in Führung, doch wer Hungerbühler kennt, weiss, dass er immer für eine Überraschung gut ist. Diese kam mit einem Hüfter, der mit einem Schultersieg und einem Aufschrei des Kriessner Anhangs endete. Nun geht es am nächsten Samstag, 15. Dezember, nach Wililsau, wo die Kriessner den Sack zumachen und für ein frühzeitiges Saisonende sorgen wollen. Wer mit dabei sein will, meldet sich bei sponsoring@rsk oder telefonisch bei Franziska Dietsche 071 755 77 90 oder 078 805 22 24. pd

Rheintaler Bote vom Mittwoch, 12. Dezember 2018, Seite 6 (10 Views)

ZURÜCK ZUR SEITE

 
 

<   Dezember   >
Mo Di Mi Do Fr Sa So
          1 2
3 4 5 6 7 8 9
10 11 12 13 14 15 16
17 18 19 20 21 22 23
24 25 26 27 28 29 30
31