E-Paper - 05. Dezember 2018
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Kindern in Nairobi eine bessere Zukunft geben

Kürzlich besuchten die Geschwister Lydia Breu-Schumacher, Wangs, und Linus Schumacher, Grabs, vom Verein «Kinderheim St. Paul», Wangs, das Heim in Nairobi. Mit vielen interessanten Eindrücken kehrten sie zurück.

Grabs Neu müssen alle Kinder in Kenia für die Schule und anderes eine Geburtsurkunde besitzen. Das scheint für uns in der Schweiz einfach. Doch im Heim wohnen viele Kinder, welche einfach ins Heim gebracht wurden, ohne Ausweise. So besteht für die Heimleitung eine sehr grosse Aufgabe solche Urkunden zu beschaffen. Aber woher? Ältere Kinder aus dem Samburu sind nach Hause gereist, um solche zu beschaffen. Nun sind die meisten Kinder nicht mehr ins Heim zurückgekehrt. Die Direktorin Jayne meint, wahrscheinlich wurden sie dort im Norden verheiratet. Schade um die jungen Mädchen. Konnten sie im Heim doch eine Schule besuchen, auch hatten sie dort ein geregeltes Leben in Sicherheit.

Grosse Ernte dank Bewässerung

Auf der Farm wächst Gemüse in Hülle und Fülle. Dank der Bewässerung, welche der Verein mit Spenden finanzieren konnte, wächst sehr viel Gemüse. Dieses wird zum Eigengebrauch im Heim verwendet. Zusätzlich kann mehr als die Hälfte davon zu einem guten Preis verkauft werden. Gerade waren Bohnen an der Reihe. Nun wurde Knoblauch gepflanzt, der dann im Dezember gut verkauft werden kann. Die Direktorin konnte mit einem Exporteur einen Vertrag dazu abschliessen. Das Geld aus diesem Verkauf kommt den Kindern im Heim zugute. Man stelle sich vor, Knoblauch kann dann vier mal im Jahr geerntet werden. Die Besucher kamen mit einem guten Eindruck von den Kindern im Heim und von der Arbeit auf der Farm in die Schweiz zurück. Es stehen aber noch einige Projekte an, die den Kindern im Heim das Leben erleichtern und ihnen eine bessere Zukunft geben können. Weitere Informationen finden Sie unter www.kinderheimstpaul.com

pd

Kinderheim St. Paul: Raiffeisenbank Sarganserland, CH72 8128 1000 0076 8869 5, Konto 70-1012-8

Rheintaler Bote vom Mittwoch, 5. Dezember 2018, Seite 20 (54 Views)

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