E-Paper - 28. November 2018
Rheintaler Bote
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Rund ums Aufwachsen

Im letzten Jahr wurde die Kommission «Kinder und Jugend» neu ins Leben gerufen. Um die bestehenden Angebote «wie es rund ums Aufwachsen steht» einzuschätzen, lud die Kommission Unicef ein, um eine Standortbestimmung vorzunehmen. Altstätten wurde als spannende Stadt mit Entwicklungspotenzial eingestuft.

Altstätten Unter dem Lead von Stadtrat Ruedi Dörig setzt sich die Kommission «Kinder und Jugend» für die Bedürfnisse der Jüngsten und ihrer Bezugspersonen ein. Kommissionsziel ist es, über die bestehenden Angebote einen Überblick zu verschaffen und in Zusammenarbeit mit den Schulgemeinden fehlende Angebote im Sinne einer ganzheitlichen Erziehungs-, Bildungs- und Betreuungspolitik im Bereich Frühförderung, Jugendarbeit, Schulsozialarbeit und familienergänzende Betreuungsangebote zu ergänzen. Um den Bedarf herauszufinden hat Unicef die Altstätter Ist-Situation mit einem Fragebogen unter der Mitwirkung verschiedenster Fachpersonen (Berufs- und Laufbahnberatung, KESB, Kinderarzt, Kinder- und Jugendheim Bild, Schule, SDO, Spielgruppe, Stadt und Jugendarbeit) in Erfahrung gebracht. Nun liegt eine umfassende Standortbestimmung vor.

Resultate Standortbestimmung

Insgesamt erreichte die Stadt Altstätten 48.5 Prozent der maximal erreichbaren Punkte. Diese Punktzahl stellt für eine Kleinstadt einen guten Wert dar. Als gut bis sehr gut wurden Bereiche wie Kinder- und Jugendschutz, Freizeit und Sekundarstufe 1 hervorgehoben. Potenzial sieht das Kinderhilfswerk an Partizipationsmöglichkeiten (Beteiligungsmöglichkeiten) auf Verwaltungs- und Politikebene und der familien- und schulergänzenden Betreuung. Unicef empfiehlt der Stadt den systematischen, institutionalisierten Einbezug der Heranwachsenden bei Themen, welche ihr unmittelbares Lebensfeld betrifft. Die Koordination und die Zusammenarbeit der Gemeinde mit der Schule und Akteuren aus der Freizeit, Betreuung und Gesundheit hat ebenfalls Potenzial. Der Angebotsvielfalt für Kinder im öffentlichen Raum sollte ebenfalls Beachtung geschenkt werden.

Sicht der Jugend wird 2019 abgeholt

Nach der vorliegenden Erwachsenensicht wird als Nächstes die Sichtweise der Kinder und Jugendlichen abgeholt. Dies geschieht im Jubiläumsjahr 2019, in welchem die Kinderrechtskonvention der Vereinten Nationen 30-jährig wird. Die Jugendarbeit Oberes Rheintal plant dazu eine Projektwoche. Weitere Infos: www.jugend-or.ch.pd

Rheintaler Bote vom Mittwoch, 28. November 2018, Seite 9 (12 Views)

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